Recycling 4.0 - Digitalisierung als Schlüssel für die Advanced Circular Economy am Beispiel innovativer Fahrzeugsysteme

 

Projektbeschreibung

Immer komplexere Produkte und immer komplexere Produktions-, Nutzungs-, Aufarbeitungs- und Verwertungsketten stellen das operative Recycling vor zunehmende Herausforderungen. Hierfür sind nicht nur neue Verwertungstechnologien zu entwickeln, es ist auch eine zunehmende Vernetzung von Informationsketten herzustellen, die in der Lage ist, Prozesse und Stoffströme effizient auch bei auftretenden Marktveränderungen zu steuern.

Digitalisierung, eine effektive Informationsbereitstellung und die Verknüpfung der verschiedenen Akteure zu Closed-loop Supply Chains können helfen, die Probleme der Zukunft anzugehen. Mit dem Fokus auf der Verwertung innovativer Fahrzeugsysteme wie der Elektromobilität, welche in Zukunft in besonderem Umfang auf die Sicherung von Rohstoffrückführungen aus Abfällen angewiesen sein werden, wird im Projekt „Recycling 4.0“ die Entwicklung einer Advanced Circular Economy auf Basis von Industrie-4.0-Methoden und neuartigen Recyclingtechnologien angestrebt.

In einer engen Kooperation mit Partnern der TU Braunschweig und der Hochschule Ostfalia sowie einer Vielzahl industrieller Partner entwickeln der Lehrstuhl für Software Systems Engineering am Institut für Informatik (IfI)  und der Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling am Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD) verfahrenstechnische Prozessketten, Stoffstrommanagement und eine dynamische und semantische Integrationsschicht für einen offenen Informationsmarktplatz, in dem Informationen der unterschiedlichen Akteure entlang der Circular Economy ausgetauscht werden können.

Mit diesem Projekt wird ein weiterer Baustein in der Entwicklung der Recyclingregion Harz gelegt.

Verbundpartner

 

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Daniel Goldmann

 

 

 

 

Gefördert durch:

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)


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